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M TOURS BLED / WANDERN & BERGWANDERN



Slowenien ist ein ideales Ziel zum Wandern- und Bergwandern mit vielen gut markierten und gewarteten Wanderwegen. Beim Wandern im Hochgebirge sollte man jedoch auf Warnzeichen achten, um potentielle Gefahrensituationen von vornherein auszuschliessen.


Temperatur

Pro 300 Höhenmeter fällt die Aussentemperatur in der Regel um 2 Grad Celsius bei bedecktem Himmel und um ca. 3 bis 4 Grad bei klarem Wetter. Im Gebirge kann der Temperaturunterschied zwischen Tal- und Höhenlagen weit über 10 Grad betragen und auch schnelle Wetterumschwünge und Schnee im Hochsommer sind nicht ungewöhnlich.


Wind

Wanderwege im Gebirge sind oft starkem Wind ausgesetzt und die Windgeschwindigkeiten in der Gipfelregion betragen oft um ein Vielfaches höher als in den Tälern. Man sollte unbedingt beachten, dass die Umgebungstemperatur auch durch den Wind beeinflusst wird und die gefühlte Temperatur durch den sogenannten “Windchill-Effekt” um ein vielfaches unter der tatsächlichen Aussentemperatur liegen kann. Durch starke Anstrengung und damit verbundendes Schwitzen wird der Effekt zusätzlich verstärkt.


Wettervorhersage und Warnzeichen

Zugegebenermassen ist die Meteorologie eine komplizierte Wissenschaft, jedoch sollten Sie sich vor Wanderungen im Hochgebirge mit den wichtigsten Grundlagen auseinandersetzen und folgende Ratschläge unbedingt beachten:
+ Bitte informieren Sie sich vor dem Beginn Ihrer Wanderung über die lokale Wettersituation und die Vorhersage. Diese finden Sie in der lokalen Presse oder erhalten es vom Personal Ihres Hotels.
+ Beobachten Sie während Ihrer Wanderung sorgfältig Ihre Umgebung und achten Sie auf Wolkenformationen und andere Wetterphänomene, die einen Wetterumschwung ankündigen.


Bekleidung:

Denken Sie also immer daran, beim Wandern im Gebirge genug warme Kleidung (dazu gehören in höheren Lagen unbedingt auch Mütze und Handschuhe!) mitzunehmen. Die Bekleidung sollte leicht, warm und schnelltrocknend sein – Wolle oder Vliesstoffe sind zu bevorzugen. Kleiden Sie sich in Schichten (Zwiebelprinzip) und achten Sie darauf, dass die äußerste Lage Wind- und Regendicht ist.


Unterkühlung

Unterkühlungen können im Gebirge sehr schnell auftreten und sin dim schlimmsten Falle lebensbedrohend. Besonders bei kaltem und nassem Wetter, starkem Wind, nasser oder feuchter Kleidung ist die Gefahr einer Unterkühlung gegeben, die durch Hunger und Überanstrengung noch wesentlich verstärkt werden kann. Symptome einer Unterkühlung sind: Frieren, Zittern, Blässe, Apathie, starkes Kältegefühl, ungewöhnlich aggressives Verhalten und das Missachten von Instruktionen, Sehstörungen und in schweren Fällen Bewusstlosigkeit. Behandlung: Vermeiden Sie unbedingt weiteren Wärmeverlust und suchen Sie Schutz vor Wind und Regen, verabreichen Sie Traubenzucker, Zucker und/ oder heiße und süße Getränke, auf keinen Fall aber Alkohol!
Um Unterkühlungen zu vermeiden, sollte man immer auf adäquat warme Kleidung und ausreichend Marschverpflegung achten und bei schlechtem Wetter Schutz suchen und sobald wie möglich absteigen.


Erfrierungen

Können sich bei ähnlichen äußeren Situationen wie bei der Unterkühlung erreignen und treten entweder als oberflächliche oder tiefe Erfrierungen auf. Besonders bei Bergsteigern und Skifahrern sind oberflächliche Erfrierungen von Extremitäten (Nase, Finger, Zehen) oder im Gesicht nicht selten. Durch den Windchill Effekt können auch bei Aussentemperaturen über dem Gefrierpunkt Erfrierungen auftreten. Erfrorenes Gewebe ist meist blass und kalt (bei schwereren Erfrierungen blau-rot) und geht mit Schmerzen bzw. Gefühlslosigkeit der betroffenen Regionen einher. Behandelt werden leichte oberflächliche Erfrierung durch den sofortigen Schutz des betroffenen Körperteils und vorsichtige Erwärmung und können durch passende Kleidung und Essensaufnahme leicht vermieden werden. Alkoholkonsum erhöht die Gefahr einer Erfrierung erheblich!


Sonnenbrand

Sonnenbrand ist ein häufiges Problem in höheren Lagen. Intensive Sonneneinstrahlung mit hohem UV Gehalt bei niedrigen Aussentemperaturen führt bei Skifahrern und Bergwanderern schnell zu Sonnenbrand. Achten Sie deshalb immer auf einen guten Sonnenschutz und verwenden Sie Sonnencreme (Schutzfaktor 10 oder höher) und einen schützenden Lippenbalsam.


Höhenkrankheit

Schon ab 2000m Höhe können leichtere Formen der Höhenkrankheit auftreten, die in Verbindung mit schlechtem Wetter oder ausgesetzten Wegen eine echte Gefahr für Bergwanderer darstellen können. Symptome sind: Mattigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Appetit- und Schlaflosigkeit sowie Erbrechen. Sollten diese Symptom auftreten, sollten Sie umgehend in niedrigere Höhen absteigen und sich ausruhen. Falls die Symptome anhalten, ist medizinischer Rat einzuholen. Symptome der Höhenkrankheit lassen sich durch eine entsprechende Akklimatisierung und ein langsames Herantasten an größere Höhen gut vermeiden. Man sollte auch in den relativ geringen Höhen der Alpen Symptome der Höhenkrankheit auf keinen Fall unterschätzen!